Pokerregeln - Texas Holdem und weitere Pokerspielregeln auf HoldemPoker.com
Die Spielregeln für Poker sind sehr schnell zu erlernen, besonders für Texas Hold’em. Daher denken viele, Pokern sei supereasy. Doch um ein wirklich guter Pokerspieler zu werden, muss man noch einiges mehr beachten. Generell gelten einige Regeln für alle Pokervarianten. Die wichtigsten davon sind die Rangfolge der Blätter und das Bezahlen von Einsätzen.
Die meisten Pokerspiele werden mit den üblichen 52 Karten mit vier Farben gespielt. Ein vollständiges Pokerblatt wird aus fünf Karten gebildet. Beim Pokern gewinnt das beste Blatt. Die Rangfolge der Blätter basiert auf ihrer Häufigkeit: Je geringer die Chance ist, ein bestimmtes Blatt zu bilden, desto höher ist sein Wert.
Das Erlernen der Rangfolge der Blätter ist wesentlich für das Verstehen der Pokerregeln. Das beste Blatt ist der Royal Straight Flush, der aus Ass-König-Dame-Bube-Zehn derselben Farbe besteht. Die komplette Rangfolge der Pokerblätter finden Sie in unserem Abschnitt „Basics“.
Das Platzieren der Einsätze ist ebenfalls entscheidend, da es beim Pokern schließlich darum geht, die Chips der Mitspieler zu erhalten. Während des Spiels zahlen die Spieler der Reihe nach Einsätze in einen Gemeinschaftstopf. Die Höhe dieser Einsätze richtet sich danach, wie gut ein Spieler sein eigenes Blatt gegenüber den Blättern seiner Mitspieler einschätzt.
In jeder Satzrunde können die Spieler zwischen Checken/Mitgehen, Setzen/Erhöhen und Passen wählen. Beim Checken erfolgt kein Einsatz, der Spieler gibt aber zu verstehen, dass er im Spiel bleiben möchten. Beim Mitgehen wird gerade so viel gesetzt, dass der eigene Einsatz der Höhe der vorigen Einsätze entspricht.
Beim Setzen oder Erhöhen wird ein Betrag in den Topf bezahlt, der höher ist als alle vorherigen Einsätze in dieser Runde. Möchten die folgenden Spieler im Spiel bleiben, so müssen sie mit diesem Einsatz gleichziehen oder ihn überbieten. Denkt ein Spieler jedoch, dass sein Blatt nicht gut genug ist, kann er passen.
First Steps
Pokern lässt sich sehr schnell erlernen. Allein durch das Durchlesen dieses kurzen Abschnitts wissen Sie genug, um sofort mit dem Spielen beginnen zu können. Zu Spielbeginn einer Runde Texas Hold’em müssen die beiden Spieler links neben dem Kartengeber einen Zwangseinsatz, den so genannten Blind, leisten.
Der Spieler, der als Kartengeber fungiert, wird durch ein Symbol, den „Dealer Button“ gekennzeichnet. Nach dem Setzen der Blinds erhält jeder Spieler zwei verdeckte Karten, die Pocket Cards oder Hole Cards. Dann folgt die erste Satzrunde, der so genannte Pre-Flop.
Dann legt der Dealer aufgedeckt drei Karten – den Flop – in die Tischmitte. Es folgt eine weitere Satzrunde. Alle Karten, die in der Tischmitte aufgelegt werden, sind Gemeinschaftskarten. Zur Bildung Ihres Pokerblatts aus fünf Karten können Sie jede beliebige Kombination aus Gemeinschaftskarten und eigenen Hole Cards verwenden.
Anschließend wird eine weitere Gemeinschaftskarte, der Turn, ausgeteilt, gefolgt von der dritten Satzrunde. Zu diesem Zeitpunkt stehen Ihnen sechs Karten zur Verfügung, aus denen Sie fünf Karten für Ihr Pokerblatt auswählen können. Anschließend wird die letzte Gemeinschaftskarte, der River, aufgelegt.
Für die im Spiel verbliebenen Spieler ist der River eine entscheidende Hürde, bei der es um alles oder nichts geht. Sie kennen nun alle sieben verfügbaren Karten und wissen, was ihr bestes Blatt ist. Nach dem River folgt die letzte Satzrunde. Wenn nach dieser letzten Satzrunde noch mehr als ein Spieler im Spiel ist, kommt es zum Showdown, bei dem alle noch aktiven Spieler ihre Hole Cards zeigen.
Sobald der Gewinner feststeht, werden die Chips vor ihm aufgestapelt, der „Dealer Button“ wandert um einen Platz nach links, und die nächste Spielrunde beginnt.
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